Eine Veranstaltung der Reihe Umwelt im Gespräch, organisiert vom Forschungsverbund Umwelt und Klima (ECH) der Universität Wien
Die Ozeane sichern unser Klima, versorgen Milliarden Menschen mit Nahrung und beherbergen einzigartige Ökosysteme. Doch sie stehen unter wachsendem Druck – nicht nur durch Umweltverschmutzung und Klimawandel, sondern zunehmend auch durch geopolitische Konflikte und die Ausweitung des Ressourcenabbaus: Seltene Erden, kritische Rohstoffe, Fischbestände, Handelsrouten und Meeresgebiete werden zu strategischen Faktoren internationaler Machtpolitik.
Die schiere Größe der Ozeane, lange ein Garant ihrer Resilienz, stößt langsam aber sicher an ihre Grenzen: Staaten, Unternehmen und internationale Organisationen ringen um Nutzungsrechte, Schutzregelungen und wirtschaftliche Interessen. Gleichzeitig wächst die Dringlichkeit, marine Biodiversität und ökologische Gleichgewichte zu sichern. Wie kann dieser Spagat gelingen? Wie lassen sich Nutzung, wirtschaftliche Interessen und wirksamer Meeresschutz in Einklang bringen? Und welche politischen Weichen müssen heute gestellt werden, damit die Ozeane auch morgen noch Lebensgrundlage sein können? Spannende Fragen, die das Panel auch zusammen mit dem Publikum diskutieren wird.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Website: https://ech.univie.ac.at/de/veranstaltung/15-umwelt-im-gespraech-unsere-meere-grenzen-der-balance
Naturhistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Einlass: Uhr
Zum Kalender hinzufügen